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Im Stetl - Jüdisches Leben in Berlin |
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Mit dem Edikt von Potsdam 1685 hatte der Große Kurfürst einer großen Zahl von vertriebenen Hugenotten die Ansiedlung auf seinem Gebiet gestattet. Der gewaltige Zustrom von Einwanderern machte die Errichtung der Vorstadt notwendig. Große Bedeutung für das Gepräge der Vorstadt hatte die Zuwanderung von Juden, die aus Osteuropa in das sogenannte Scheunenviertel kamen. Die Geschichte der Juden ist vermutlich so alt wie die Berlins. Nach langen Jahren der Verfolgung erhielten sie unter dem Großen Kurfürsten erste Schutzrechte. Bald wuchs die jüdische Gemeinde Berlin zur größten in Europa heran. Allein 17 jüdische Regimenter zählte die wilhelminische Reichswehr. Gegen 1933 lebten in Berlin 165.000 Juden, alles deutsche Staatsbürger.
Die Tour beginnt mit der Besichtigung des Jüdischen Museums. Es folgt ein Spaziergang der uns durch die Hackeschen Höfe und die große Hamburger Strasse in die Seitengassen mit ihrem erwachenden jüdischen Leben führt. Restaurants, Schulen, Kleinkunstbühnen zeigen uns ein wenig von der Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin.
Wir essen in einem koscheren Restaurant und besuchen abends eine Klezmerbühne.
- Stadtrundfahrt, Spaziergang (Tagestour)
- Besichtigungen:
- Scheunenviertel
- Hackesche Höfe
- Synagoge
- Jüdisches Museum
- Jüdisches Restaurant
- Klezmerbühne
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