Potsdamer Stadttore
Die Potsdamer Stadttore entstanden im Zusammenhang mit der Errichtung einer Zollmauer, die sowohl den Schmuggel von Waren als auch die Desertion der dort stationierten Soldaten verhindern sollte. Durch den Abriss der Stadtmauer Mitte des 19. Jahrhunderts verblieben bis heute drei freistehende Stadttore. Das älteste noch erhaltene Potsdamer Stadttor ist das Jägertor von 1733. Es bildet einen der Stadtausgänge nach Norden und seine Gestaltung steht im Bezug zu seinem Namen. Dargestellt wird eine Jagdszene mit einem Hirschen umgeben von Jagdhunden.
Das Nauener Tor wurde 1755 im gotischen Stil, nach einer Skizze  Friedrich des Großen, von Johann Gottfried Büring in unmittelbarer Nähe zum Holländischen Viertel erbaut. Es zählt zu den ersten Bespielen, der von England beeinflussten Neogotik auf dem europäischen Festland.
Das Potsdamer Brandenburger Tor ist ähnlich wie das gleichnamige Wahrzeichen der Stadt Berlin ein Symbolbau und wurde in Form eines römischen Triumphbogens mit drei Durchgängen gestaltet. Es wurde1770 von Carl von Gontard und seinem Schüler Georg Christian Unger erbaut. Eine Sichtachse führt in gerader Linie zur Kirche St. Peter und Paul.