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Das Holländische Viertel ist ein besonderes Kleinod der Potsdamer Innenstadt. Es gilt als das größte zusammenstehende Ensemble holländischen Stils außerhalb der Niederlande in Europa. Das Viertel wurde von 1733 – 1740 in niederländischer Bauform vom holländischen Baumeister Johann Bouman erbaut. Unter seiner Leitung entstand ein geschlossenes Quartier bestehend aus 134 Häusern aus typisch rotem Backstein, die durch zwei Straßen in vier Blöcke aufgeteilt werden. Mit „Klein Amsterdam“ wollte Friedrich Wilhelm I. vor allem holländische Handwerker zum Aufbau der Mark Brandenburg anwerben und seine Toleranzpolitik gegenüber Einwanderern zum Ausdruck bringen. Von besonderem kulturhistorischem Wert ist das zu einem Museum umgestaltete Haus des Baumeister Johann Bouman.
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