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Die Stiftung Topographie des Terrors befindet sich auf einem Gelände, zwischen der heutigen Niederkirchnerstraße, Wilhelmstraße und Anhalter Straße, wo sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen nationalsozialistischer Repressions- und Verbrechenspolitik befanden. Es war somit Hauptsitz der Gestapo, der SS und des Reichssicherheitshauptamtes. Von hier aus wurden der Völkermord an den Juden und die systematische Verfolgung und Ermordung anderer Bevölkerungsgruppen und politischer Gegner vorbereitet. Hier befand sich auch das „Untersuchungsgefängnis“ der Gestapo. Nach dem Krieg geriet das Gelände in Vergessenheit, seine Geschichte wurde verdrängt. Seit 1992 informiert die Stiftung „Topographie des Terrors“ mit einer Dauerausstellung entlang überdachter Kellermauerreste über die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparats. In Verbindung damit werden sowohl Täterbiographien als auch Opferbiographien vorgestellt.
Der Eintritt ist frei.
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