Pariser Platz
Der Pariser Platz ist heute ein circa 1,5 Hektar großer quadratischer Platz in Berlin. Seine Namensgebung erfolgte im Jahr 1814, anlässlich der Eroberung von Paris durch preußische Truppen in den Befreiungskriegen.
Der Pariser Platz ist Standort des Brandenburger Tores, welches durch den Mauerbau von 1961, zum Symbol für die Teilung Deutschlands wurde. Heute ist es wieder passierbar und gilt als strahlendes Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde der Platz nach historischen Vorlagen wieder aufgebaut, beispielsweise die ehemals seitlich angrenzenden Wohnhäuser des Malers Max Liebermann, der Familie Sommer und das Hotel Adlon. Auf dem Platz entstanden auch, die neuen Botschaftsgebäude von Frankreich und der Vereinigten Staaten von Amerika. In direkter Nähe des Platzes befinden sich sowohl das Reichstaggebäude und die neuen Regierungsbauten, als auch mehrere Denkmäler, die an unterschiedliche zeitgeschichtliche Ereignisse erinnern, wie beispielsweise das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas oder das Sowjetische Ehrenmal.