Neue Kammern & Bildergalerie

Das Schloss Sanssouci wird auf halber Höhe der Weinbergterrassen von zwei äußerlich ähnlichen Gebäuden flankiert, westlich von den Neuen Kammern und östlich von der Bildergalerie. Die Neuen Kammern dienten Friedrich dem Großen als Gästehaus. Erbaut wurde es bereits 1747 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff als Orangerie und beherbergte im Winter Kübelpflanzen des Gartens. Erst 1771 – 1774 wurde es von Georg Christian Unger als Gästehaus ausgebaut. Neben den Gästewohnungen enthält es Festsäle, wie den Jaspissaal oder die nach Vorbild französischer Spiegelsäle gestaltete Ovidgalerie. Die Bildergalerie wurde 1755 – 1763 von Johann Gottfried Büring erbaut und steht im Zusammenhang der Sammelleidenschaft Friedrich des Großen. Er war ein Kunstliebhaber und als die Galerie im Schloss Sanssouci zu klein wurde, ließ er in Nachbarschaft die Bildergalerie und somit den ersten eigenständigen Museumsbau auf deutschen Boden errichten. Der festlich wirkende Innenraum gilt als einer der schönsten Museumsräume Deutschlands. Zu sehen sind Werke niederländischer, italienischer und französischer Barockmalerei.