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Das Marmorpalais entstand am Ufer des
Heiligen Sees im Neuen Garten als Sommerresidenz des Königs Friedrich Wilhelm
II. Das Schloss und der Innenausbau wurden im Stil des Frühklassizismus
errichtet und leiteten in Berlin – Brandenburg den künstlerischen
Epochenwechsel ein.
Der Hauptbau wurde im Zweiten Weltkrieg durch Granaten beschädigt und ab 1946 von
der Roten Armee als Offizierskasino genutzt. Ab 1961 wurde es zum Armeemuseum
der DDR und im Außenbereich Panzer, Flugzeuge und andere historische
Kriegsgeräte ausgestellt. 1990 erfolgte die Rückgabe an die Schlösserverwaltung
und eine Sanierung des Gebäudes. Das Palais ist heute als Schlossmuseum
zugänglich und zeigt kostbare Raumausstattungen des Frühklassizismus,
Intarsienkabinette und Keramikarbeiten.
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