Dampfmaschinenhaus

Das Dampfmaschinenhaus wurde 1841 – 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. von Ludwig Persius als Pumpwerk für die Fontänen der Gartenanlage von Sanssouci erbaut. Das Gebäude wurde an einer exponierten Lage am Havelufer in Potsdam errichtet und sollte nach Wunsch des Königs wie eine Moschee mit Minarett gestaltet werden. Bereits zu Zeiten Friedrich des Großen wurden fremde und vor allem exotische Baustile gerne kopiert, dennoch folgen keine weitern Bauten in dieser Art. Die aufwendige Gestaltung des Gebäudes erfolgte im Baustil der maurischen Architektur. Im Innern wurde das Haus funktionell mit einer ca. 82 PS starken Zweizylinder – Dampfmaschine ausgestattet. Seit 1985 ist das Dampfmaschinenhaus ein Museum und das Herzstück der Ausstellung bildet die Berliner Dampfmaschine der Firma Borsig.